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Therme Oberstdorf
Alpines Raumgefühl in Keramik

Mit der neuen Therme Oberstdorf ist im Allgäu ein Wellness- und Gesund­heits­zentrum entstanden, das alpine Architektur, nachhaltige Bauweise und hochwertige Materialität verbindet. Der von Auer Weber Architekten entworfene Neubau fügt sich mit seinen klar gegliederten Baukörpern, Satteldächern und einer vertikal strukturierten Holzfassade sensibel in die Berglandschaft ein. Im Inneren sorgen keramische Fliesen und Bäderkeramik von Agrob Buchtal für funktionale Qualität, gestalterische Klarheit und dauerhafte Sicherheit im anspruchsvollen Schwimmbadbetrieb.

Oberstdorf,  März 2026
– Die neue Therme ersetzt das frühere Bad am Standort und entwickelt ein räumliches Konzept, das Wellness, Sport und Erholung in unterschiedlichen Bereichen vereint. Rund 9.400 m² Bruttogrundfläche bilden den Rahmen für Thermenwelt, Sauna- und Wellnesslandschaft sowie Gastronomie. Großzügige Glasflächen öffnen die Badehalle zur Landschaft und ermöglichen eindrucksvolle Blickbeziehungen auf die Allgäuer Alpen.

Architektur im Dialog mit der Alpenlandschaft
Architektonisch ist der Neubau als Ensemble mehrerer versetzt angeordneter Baukörper konzipiert, deren geneigte Dächer und reduzierte Formensprache regionale Bautraditionen aufnehmen und in eine zeitgemäße Architektur übersetzen. Die Gebäudevolumen staffeln sich in ihrer Höhe und Länge und reagieren damit auf die umgebende Bebauung und die Topografie des Ortes. Die großzügig verglaste Badehalle bildet das räumliche Zentrum der Anlage. Hier verbinden sich Holz, Beton und Glas zu einer ruhigen, klar strukturierten Innenarchitektur, die den Blick bewusst auf Landschaft und Wasser lenkt. Unterschiedliche Aufenthaltszonen – von sportlich geprägten Becken über Entspannungsbereiche bis hin zur Saunalandschaft – sind räumlich miteinander verknüpft und dennoch differenziert organisiert.

Im Entwurf des Bades bilden Farben und Materialien eine gestalterische Einheit, die sich eng an der Atmosphäre der umgebenden Natur orientiert. Landschaftliche Charakteristika des Allgäus werden in ein räumliches Konzept übersetzt, das sich durch das gesamte Gebäude zieht. Leitmotivisch wird dabei die Idee der vier Elemente inszeniert, die sich in differenzierten Material- und Farbwelten der verschiedenen Funktionsbereiche widerspiegelt.

Keramische Oberflächen als Teil des räumlichen Konzepts
Den Grundton bildet das Grau der umliegenden Berglandschaft. Mit der keramischen Oberfläche Nova in Anthrazit und den Formaten 15 × 15 und 60 × 60 cm, wird dieses Motiv vom Außenraum in den Innenraum fortgeführt. Bodenflächen, Wandverkleidungen und Sitzblöcke bilden so eine durchgängige, ruhige Basis, die an die mineralische Präsenz der Berge erinnert und den architektonischen Rahmen für die unterschiedlichen Badebereiche schafft. Für Beckenumgänge und Verkehrsflächen bietet die Serie zugleich die notwendige Robustheit und Rutschhemmung im intensiven Badebetrieb.

Die Becken greifen die Farbigkeit der Allgäuer Bergseen auf. Mit Fliesen der Serie Chroma in 12,5 × 12,5 cm entsteht ein fein abgestufter Verlauf von hellem zu dunklem Türkis, der das Zusammenspiel von Tiefe, Licht und Bewegung im Wasser subtil interpretiert. Ergänzt wird die Ausstattung durch keramische Bäderformteile sowie Überlaufrinnen aus dem System Wiesbaden, die funktionalen Anforderungen wie Hygiene, Entwässerung und Sicherheit im laufenden Badebetrieb erfüllen.

Auch das Kinderbecken nimmt die Farbwelt des Wassers auf: Loop Rundmosaike in Seegrün und Aquablau erzeugen eine frische, lebendige und zugleich harmonische Farbigkeit. In den Ruhebereichen wird diese Palette durch hellere, mineralische Nuancen ergänzt. Sitzbänke, mit dem Rundmosaik Loop in Elfenbein verkleidet, nehmen die kalkigen Töne von Gesteins- und Gletscherformationen der Allgäuer Landschaft auf und bilden einen natürlichen Kontrast zum dunklen Bodenbelag.

Ein weiterer gestalterischer Schwerpunkt liegt im Abkühlbereich des Saunatrakts des Obergeschosses‘. Hier orientiert sich die Gestaltung an der eindrucksvollen Atmosphäre der Breitachklamm. Die Farbpalette der Riemchen aus der Serie Craft – unter anderem in Olive geflammt, Benitblau, Dunkelgrau und Hämatitschwarz – greift die schroffen Felsformationen, das gedämpfte Licht und die kühle Frische der Schlucht auf. Die leicht mystische Wirkung dieser Farbtöne verstärkt zugleich die wahrgenommene kühlende Atmosphäre des Raums.

Ästhetische und ökologische Nachhaltigkeit
Neben der architektonischen Qualität verfolgt das Projekt auch ein nachhaltiges Energiekonzept. Eine dachintegrierte Photovoltaikanlage sowie energieeffiziente Gebäudetechnik und Wärmerückgewinnungssysteme reduzieren den Energiebedarf der Anlage und unterstützen den ressourcenschonenden Betrieb. Einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten auch hier die keramischen Materialien. Neben ihrer Langlebigkeit erleichtert ihre Hytect-Oberfläche die Reinigung und sorgt für eine dauerhaft hygienische Umgebung.

Mit der neuen Therme Oberstdorf entsteht damit nicht nur ein touristischer Anziehungspunkt für die Region, sondern auch ein Beispiel dafür, wie Architektur, Landschaft und Materialität zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammengeführt werden können. Die keramischen Lösungen von Agrob Buchtal leisten dabei einen wichtigen Beitrag: Sie verbinden gestalterische Qualität mit den hohen funktionalen Anforderungen moderner Schwimmbadarchitektur.

Pressekontakt:
Christoph Schulze
Deutsche Steinzeug Solar Ceramics GmbH
Telefon: +49 (0)228 391-1194
E-Mail: christoph.schulze@deutsche-steinzeug.de

 

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© @agrob-buchtal.de / Fotograf: David Matthiessen

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