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The Rebel House: Keramikfassade von Agrob Buchtal

Wohnhaus auf vier Beinen mit tierischer Außenhülle

Seit dem 14. April 2022 ist Almere in den Niederlanden für sechs Monate lang Schauplatz für die Internationale Gartenbauausstellung Floriade Expo 2022. Das Rebel House fällt Besuchern dort sofort ins Auge: Von weitem sieht es aus wie ein Imperial-Läufer aus der Starwars-Saga. Direkt davor wirkt es wie eine tierische Evolution aus dem Jurassic Park. Das liegt vor allem an der markanten Fassade in schimmernden Braun- und Kupfertönen. Sie erinnert an die Schuppen­haut eines Riesenfossils und besteht aus dreieckigen Keramikfliesen von AGROB BUCHTAL. Die Künstlerin Christine Jetten hat sie mit einer Spezialglasur veredelt. Die Floriade läuft noch bis zum 9. Oktober 2022 und ist täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet.

The Rebel House von Architekt Cas van der Zanden ist ein Tinyhouse, das besonders durch die Zusammenarbeit mit der Keramikkünstlerin Christine Jetten, Konventionen sprengt: nachhaltig bei Material und speziell im Format.

Keramik nach Maß mit Spezialglasur
Das nachhaltige Konzept sowie die spezielle Optik erhält das Rebel House durch die spezielle Fassadenkeramik mit Feinstaubglasur. Der Feinstaub wird dafür aus der Stadtluft abgefangen und wiederauf­bereitet. Zuerst wollten der Architekt und die Künstlerin die Prototypen selbst herstellen und dann einen Produzenten suchen. Doch Christine Jette setzte schlussendlich lieber auf die ihr bekannte Kompetenz der Architekturkeramik von Agrob Buchtal. „Ich entwerfe kunden­spezi­fische Keramikglasuren für Gebäudefassaden und Innenräume, die nicht im Handel erhältlich sind. Daher weiß ich um die Material­qualität und war sofort begeistert von der Idee, unglasierte Fliesen von Agrob Buchtal für das Design zu verwenden. Das Keramikteam hat es innerhalb kürzester Zeit möglich gemacht, es hat super funktioniert.“ 

Haus und Fassade atmen
Kreuzverleimtes Kiefernholz ist die Basis für Fassade, Böden und Dach. Als Dämmung dienen zusätzliche Holzfaserplatten mit 8 mm Fugen. Auf die Platten ist eine 4 mm dicke Putzschicht aus hydraulischem Kalk aufgetragen. Dadurch können Haus und Fassade atmen. Auch die aufgebrachte Keramik ist atmungsaktiv und schützt zusätzlich vor Wärmeverlust. Die Wahl fiel auf 30 x 30 cm große und 8 mm dicke, unglasierte Strangsteinfliesen. Darüber wurde die von Christine Jetten entwickelte Glasur aufgetragen.

Fliesenschnitt mit Wasserstrahl
Ein Knackpunkt war die asymmetrische, spitzwinklige Form der Keramikdreiecke bzw. „Tierschuppen“. Für den Beschnitt nutzte eine Spezialfirma Wasserstrahltechnik mit hohem Druck. Übliche Verfahren hätten eine zu große Spannung erzeugt, so dass die langen, spitzen Dreiecke zerbrochen wären. Etwa 60 m² Fliesen wurden für die Außenhaut des rebellischen Wohn-Tiers verlegt. Das Muster war komplex und für den Fliesenleger herausfordernd. Deshalb projizierte der Architekt das Fassadenbild auf das Häuschen. So konnte The Rebel House pünktlich zur Eröffnung der Floriade nach Almere transportiert werden. 

Faible für Keramik
Christine Jetten hat sich international einen Namen gemacht mit ihren Spezialglasuren. Dabei arbeitet sie am liebsten eng mit Architekten und der Keramikindustrie zusammen. Sie möchte dazu beitragen, dass immer mehr Architekten und Studenten das langlebige und robuste Baumaterial nutzen und von Anfang an in ihre Entwürfe einbeziehen.

Pressekontakt
Gabriele Busse (Pressesprecherin / Senior Manager PR)
Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG
T. +49 (0)228 391-1104
M. +49 (0)151 14976931
Email: gabriele.busse@deutsche-steinzeug.de

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