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Mit der abgeschlossenen Sanierung der Schwimmhalle Bad Egelsee in Kreuzlingen ist ein Projekt vollendet worden, das den respektvollen Umgang mit bestehender Architektur in den Mittelpunkt stellt. Nach dem Erweiterungsneubau im Jahr 2023 verbindet nun ein filigraner, pavillonartiger Baukörper Alt und Neu zu einer funktionalen und räumlichen Einheit. Gemeinsam formen sie eine Anlage, die sich introvertiert um einen geschützten Innenhof organisiert und sich zugleich klar von der angrenzenden Schulanlage abgrenzt.
Bestand als Ausgangspunkt
Im Fokus der Sanierung stand die behutsame Weiterentwicklung der vorhandenen Qualitäten. Prägende Elemente wie die ansteigende Holzdecke, die großzügigen Verglasungen sowie die charakteristischen Beckenränder und Sitzbänke entlang der Außenwände wurden bewusst erhalten und gestärkt. Auch die unterschiedlichen Niveaus der Anlage bleiben ablesbar und tragen zur räumlichen Identität bei. Die neuen Eingriffe fügen sich dabei nahezu selbstverständlich ein – zurückhaltend, präzise und im Dialog mit dem Bestand.
Neuordnung und Erweiterung der Nutzung
Gleichzeitig wurde die Anlage funktional neu organisiert. Ein klar strukturierter Eingangsbereich mit separatem Schulzugang sowie modernisierte Garderoben verbessern die Abläufe im täglichen Betrieb. Ergänzende Angebote wie ein Kinderbecken, ein Ruheraum, Sprungplattformen und eine Röhrenrutsche erweitern die Nutzungsmöglichkeiten deutlich und schaffen eine zeitgemäße Badeinfrastruktur.
Materialität und Nachhaltigkeit
Das Zusammenspiel von Alt und Neu wird durch ein konsistentes Materialkonzept getragen. Die Weiterverwendung von Beton, Holz und Keramik knüpft an die ursprüngliche Anlage an und wird durch die Materialien des Neubaus ergänzt. Parallel dazu wurde die gesamte Gebäude- und Badewassertechnik erneuert, um einen energieeffizienten und langfristig nachhaltigen Betrieb sicherzustellen.
Ein stimmiges Ganzes
So entsteht mit dem Bad Egelsee ein Beispiel für eine Sanierung, die nicht auf Kontrast setzt, sondern auf Kontinuität. Die architektonische Qualität des Bestands bleibt spürbar und wird durch gezielte Ergänzungen in die Gegenwart überführt – präzise, zurückhaltend und im Sinne einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung.